Freie Hände

30 09 2008

Du hast freie Hand für die Werteverwirklichung

- im Zupacken (schöpferische Werte)
- im Berühren (Erlebniswerte)
- im Empfangen (Einstellungswerte)

Nur eine winzige Voraussetzung solltest Du beachten: Freie Hände haben losgelassen.



So tun, als ob

27 09 2008

Es ist durchaus kein Selbstbetrug, die Welt immer öfter als guten Ort zu betrachten.

Die Welt ist ein freundlicher Ort und die Welt ist ein bedrohlicher Ort. Wer nur das Erste wahrnimmt, macht sich etwas vor. Doch auch, wer nur das Schlechte sieht, hat nicht den richtigen Durchblick … weiterlesen »



Garten-Sinn

20 09 2008

Lieber Schwager!

am Terrassenrand leuchten seit ein paar Wochen die Herbstfrüchte um die Wette. Die länglichen Hagebutten mit dem niedlichen schwarzen Krönchen sind den meisten Besuchern vertraut. Doch daneben glüht es ebenso lackrot wie kugelrund an einem zierlichen Strauch. Fasziniert erkundigen sich manche Betrachter nach seinem Namen.

„Das ist ein Zwergschneeball“, erkläre ich möglichst trocken.

Postwendend folgt darauf der erstaunte Ausruf: „Zwergschneeball – wieso denn? Der trägt doch knallrote Früchte!“

Wieso?

….. Als sich der Sommer seinem Ende neigte, setzten die Wildrose und der Zwergschneeball ihre Früchte an. Bald waren sie so wunderschön anzusehen wie die lieblichen Schwestern im Märchen: Der Zwergschneeball als „Schneeweißchen“ – neben dem hagebuttentragenden „Rosenrot“.

Doch statt sich gemeinsam der schon tieferstehenden Sonne zu erfreuen, packte den Zwergschneeball eines Abends der Ehrgeiz: „Hey Du, Hagebutten-Rose – meine persilweißen Früchte sind das Highlight in diesem naturnahen Gärtchen!“

„Wie Du meinst …“, antwortete gelangweilt die Hagebutten-Rose und hielt ihre Früchte den noch immer wärmenden Strahlen entgegen.

Doch der Zwergschneeball gab keine Ruhe. „Ohne mich wäre das hier nur eine durchschnittliche Naturgärtchen-Ecke“, stänkerte er weiter.

„Was soll das heißen?“, fragte die Hagebutten-Rose nun doch etwas angesäuert.

„Na ja: Nur ich bringe mit meinem Strahle-Weiß Abwechslung und Phantasie  in dieses grün-rote Einerlei!“ Der Zwergschneeball schien vor Stolz um 2 Millimeter zu wachsen.

„Abwechslung und Phantasie – daß ich nicht lache!“, entgegnete die Hagebutten-Rose. „Deine Beeren können nur eines: weiß strahlen. Meine Früchte hingegen kann man zu Hagebuttenmus verarbeiten, abwechselnd aufs Butterbrot oder die Schwäbischen Leckerles streichen … Und was die Phantasie anbelangt: Frag` mal die Kinder, wen man am meisten mit dem Juckpulver aus meinen Früchten ärgern kann!“

Bei diesen Worten errötete der Zwergschneeball. Man hätte meinen können, es sei nur die Abendsonne gewesen, die durch ihre langwelligen Strahlen alles mit einem rötlichen Schimmer überzog.

Doch seither glänzten auch die kugelrunden Zwergschneeball-Früchte von morgens bis abends ebenso rot wie die Wildrosen-Hagebutten …..

In diesem Sinne schmunzelnde Grüße sendet

Deine Schwägerin



Logotherapeutische Kapitalanlage

10 09 2008

Ein Bankgeheimnis besonderer Art – diesmal in Versform:

Das rechte Wort zur rechten Zeit –
Bringt Zinsen und verhindert Streit.



Gern gesehene Gäste im Logotherapie-Blog

6 09 2008

Ist Ihnen die zusätzliche Kategorie in der Navigationsleiste schon ins Auge gefallen? Ab heute finden Sie in lockerer Reihenfolge Gast-Beiträge im LogoLog.

Ein Anliegen dieses Blogs ist die Vernetzung innerhalb der Logotherapie-Szene. Deshalb freue ich mich sehr über originelle Texte von Kolleginnen und Kollegen. Wer Zeit und Lust hat, seine logotherapeutischen Kenntnisse und Erfahrung auf diesem Weg einem interessierten Leserkreis mitzuteilen, ist herzlich zum Mit-Bloggen eingeladen.

Den Anfang macht ein Gast-Beitrag von Gertrud Rességuier. Ihre Gedanken haben mir wieder einmal vor Augen geführt, wie reich die Schatztruhe der Logotherapie gefüllt ist. weiterlesen »