Persönlichkeitsentwicklung durch Logotherapie

29 10 2008

Unter dieser Überschrift finden Sie zum Monatsende einen neuen Gast-Beitrag von Gertrud Rességuier im Logo-Log. Auch darin geht es – um ein Buch. Und um die Frage, weshalb die ersten Schritte Richtung Sinn manchmal Schmerzen bereiten. weiterlesen »



Den Faden nicht abreißen lassen

25 10 2008

Den je eigenen Lebenssinn kann ich nur verwirklichen, wenn ich in Übereinstimmung mit meinen Grundwerten und Überzeugungen rede und handle – und nicht aus einer Position der emotionalen Reaktivität.

Vielleicht entscheidet sich ein uns nahe stehender Mensch dafür, uns „wie Luft“ zu behandeln. Dann müssen wir auf einem schmalen Grat balancieren: einerseits für die Verbundenheit eintreten, die wir als Wert empfinden – andererseits die Distanzwünsche unseres Gegenübers respektieren. weiterlesen »



Garten-Sinn

21 10 2008

Lieber Schwager!

in unserem Naturparadies ist inzwischen ein bunter Blätterteppich ausgebreitet. Sobald sich die Morgennebel verzogen haben, leuchtet der Gartenboden im milden Oktoberlicht.

Ich stehe – ein wenig fröstelnd – am Terrassenrand und berausche mich an den herbstlichen Farben. „Diese späte Schönheit kann wohl nur ein Dichter angemessen besingen“, geht es mir durch den Sinn. Also: rein ins warme Wohnzimmer und nichts wie hin zum Bücherschrank! Erwartungsfroh schlage ich die Rubrik „Herbstlyrik“ auf.

„Astern - , schwelende Tage,
alte Beschwörung, Bann, …“

Ein bedeutungsschwangerer Anfang bei Gottfried Benn. Ich blättere weiter – auf der Suche nach etwas leichterer Kost.

„Genug ist nicht genug! …
Genug kann nie und nimmermehr genügen!“

Das meint Conrad Ferdinand Meyer. Und Rainer Maria Rilke ergänzt im „Herbsttag“:

„Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,  …“

O je: Es scheint, als animiere diese Jahreszeit die Dichter zu eher trüben Gedanken. Die wollen jedoch nicht recht zu meinem „Goldenen Oktober“ passen.

Bei den Humoristen werde ich schließlich doch noch fündig:

„Der Herbst schert hurtig Berg und Tal
Mit kalter Schere ratzekahl.
Der Vogel reist nach warmer Ferne;
Wir alle folgten ihm so gerne.

Das Laub ist gelb und welk geworden,
Grün blieb nur Fichte noch und Tann´.
Huhu! Schon meldet sich im Norden
Der Winter mit dem Weihnachtsmann.“

Mit diesen Ringelnatz-Versen grüßt

Deine Schwägerin



Logotherapie im Bücherdschungel

11 10 2008

Parallel zur Frankfurter Buchmesse widmen sich die Oktober-Beiträge im Logotherapie-Blog den gedruckten Buchstaben. Schließlich ist es zur Abwechslung manchmal ganz nett, die vom Bildschirm ermüdeten Augen über ein paar liebevoll gestaltete Buchseiten gleiten zu lassen – selbst für begeisterte Blogger. weiterlesen »



Herbst im Logotherapie-Blog

3 10 2008

Oktober … Da denken viele an buntes Laub, Frühnebel und Erntedank.

In meiner „alten Heimat“ steht der Monat Oktober ganz im Zeichen der Buchmesse. Eine günstige Gelegenheit für Erinnerungen an Frankfurt und die Wetterau – und ein schöner Anlaß, sich auf ein ursprüngliches Heilmittel der Logotherapie zu besinnen: Das Buch als Therapeutikum weiterlesen »