Bitte Platz nehmen!

27 02 2008

Der feine Unterschied zwischen „platznehmen“ und „Platz nehmen“, dem auch Rechtschreibreformer nachsinnen dürfen …

Kommt es Ihnen vor, als hätten sie dort, wo Sie sich gerade niedergelassen haben, viel Platz – oder eher wenig?

Wie fühlt es sich an, möglichst wenig Platz einzunehmen? Spüren Sie ein paar Mal dem bewußten Wechsel zwischen Viel-Platz-Haben und Möglichst-Wenig-Platz-Einnehmen nach. Wieviel Platz ist dann jeweils in mir selbst – für meinen Atem beispielsweise?

Was löst die folgende Erfahrung in Ihnen aus: Den eigenen Platz austasten – an Grenzen stoßen und diese möglicherweise verschieben – mir Platz verschaffen oder mich zurücknehmen?

Wollen Sie noch weiterspinnen: Wie verschaffe ich mir im Leben Platz? Welchen Platz muß ich in meinem Leben verteidigen – und wie tue ich das? Wo lasse ich mich im Alltag einengen?

Eine zentrale Erfahrung: Den eigenen Platz bis an die Grenzen auszutasten oder gar zu erweitern, kann neue Räume eröffnen. Doch manchmal braucht man die Sicherheit innerhalb festgesteckter Grenzen.

Und eine wichtige Anfrage: Was ist das jeweils Sinnvollere – Rückzug oder Ausdehnung?


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