Warum es lohnt, die Botschaft der Depression zu entschlüsseln (Teil2)

25 01 2009

Die Flaschenpost 

Gar nicht so einfach: von einer steilen Klippe aus eine Flasche aus dem Meer zu fischen …

Aber schließlich hast Du es geschafft: Die Flasche ist heilgeblieben – und Du halbwegs trocken.

Es sieht allerdings nicht so aus, als habe sich Dein Einsatz gelohnt. weiterlesen »



Warum es lohnt, die Botschaft der Depression zu entschlüsseln (Teil1)

17 01 2009

Dieser Frage möchte ich in den kommenden Wochen im Logotherapie-Blog nachgehen. Erzählend – nicht trocken wissenschaftlich und dennoch auf der Höhe der Depressions-Forschung.

Wenn ich für dieses ernste Thema die leichte Form der Plauderei gewählt habe, so weiß ich mich verstanden von vielen, die sich mit tapfer mit ihrer „Depression“ auseinandersetzen. Gerade Patienten mit melancholischer Veranlagung überraschen mich nämlich immer wieder mit ihrem feinen Sinn für Humor und ihrer besonderen Begabung zur Selbst-Distanzierung.

Wollen Sie mir also folgen nach Depri Island …? weiterlesen »



Aktuell und zukunftsfähig: Die Grundlagen der Logotherapie (Teil 2)

23 12 2008

Im letzten LogoLog-Beitrag ging es um die Übereinstimmung zwischen dem Freiheitsverständnis der neuen Bürgerhilfe-Bewegung und Frankls Einsichten zu Freiheit und Verantwortung.

Heute verfolgen wir die Spur der Gemeinsamkeiten weiter und lenken dabei den Blick auf Sinndefizite und deren Folgen weiterlesen »



Aktuell und zukunftsfähig: Die Grundlagen der Logotherapie (Teil 1)

20 12 2008

Die Logotherapie denkt groß vom Menschen. 1949 schreibt Viktor Frankl: „Die Freiheit der Person ist nicht nur eine Freiheit vom Charakter, sondern auch eine Freiheit zur Persönlichkeit. Sie ist Freiheit vom So-sein und Freiheit zum Anders-werden.“

Skeptiker zweifeln dieses optimistische Menschenbild immer wieder an. Da kommt eine Untersuchung des angesehenen Sozialpsychiaters Klaus Dörner zur rechten Zeit. weiterlesen »



Das Neun-Monats-Experiment

13 12 2008

Keine Angst: Sie müssen für dieses Experiment nicht schwanger werden! Obwohl … vielleicht erscheint es dem einen oder der anderen leichter, ein Kind zu erwarten, als die folgende Verpflichtung einzugehen … weiterlesen »



Wie der Blick nach innen zum Blick nach vorn verhilft

29 11 2008

Von Anfang an war die Logotherapie offen für neue Perspektiven: „Die Existenzanalyse … ist bereit zur Kooperation mit anderen Richtungen und zur Evolution ihrer selbst“, schreibt Viktor Frankl.

Diese „Evolution ihrer selbst“ findet eindrucksvoll statt in der Entwicklung der Logotherapeutischen Imagination. Grundgelegt wird diese Methode von Frankl selbst in seinem Bestseller „…trotzdem Ja zum Leben sagen“. Über das Grauen seiner KZ-Haft rettet er sich durch eine intensive Vergegenwärtigung zukünftiger Szenarien: Er stellt sich vor, wie er in einem warmen Saal einen Vortrag über die Eindrücke im Lager hält.

In der intuitiven Vorwegnahme durch Imagination eröffnet sich ein tiefer Zugang zur Inspirationskraft: Persönliche Ressourcen für schöpferische Werte werden aktiviert; die Außenwelt wird auf eine ganz neue Art als Erlebniswert wahrgenommen; Einstellungswerte für unerträgliche Situationen werden ermöglicht. In diesem Sinn stellt Imagination eine echte „Evolution“ der Logotherapie dar.

Es freut mich, Ihnen zu diesem spannenden Thema wieder einen Gastbeitrag bieten zu können. Folgen Sie also nun Zsolt Joanovits in … weiterlesen »



Garten-Sinn

23 11 2008

Lieber Schwager!

November im Naturgärtchen: Das bedeutet kahle Äste, modriges Laub und der erste Bodenfrost. Die Clematis verdorrt, die Zwergmandel entlaubt, die Spießweidenruten nackt und bloß – alles atmet Vergehen und Rückzug.

Mit trüben Gedanken stehe ich hinter der Terrassentür und blicke hinaus zur Strauchkronwicke: Ohne ihren Blätterschmuck ist sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Mir wird ganz wehmütig ums Herz …

Als ich mich von diesem Bild des Jammers abwenden will, läßt sich eine freche Kohlmeise mitten in der Strauchkronwicke nieder. Sie hüpft munter umher, pickt hier und da an den blätterlosen Zweigen und scheint mit sich und ihrer Welt zufrieden. Da – eine zweite Meise fliegt herbei; weitere folgen. Gleich darauf landen etliche Grünfinken auf dem feuchten Blätterteppich unter den Sträuchern. Sie suchen emsig nach Eßbarem und lassen sich nicht von den zahllosen Blaumeisen stören, die inzwischen ebenfalls eingetroffen sind. Schüchtern hockt ein Rotkehlchen auf der Gartenmauer. Schließlich faßt es sich ein Vogelherz und mischt sich unter seine gefiederten Verwandten.

Innerhalb weniger Minuten hat sich unser trostloses November-Gärtchen in ein heiß begehrtes Vogel-Buffet verwandelt. Es wird gepickt und gezwitschert, geflattert und gefuttert.

Ich stehe staunend hinter der Scheibe – bis plötzlich alle Vögel wie auf Kommando gemeinsam davonfliegen.

Von einer Sekunde zur nächsten liegt das Naturgärtchen wieder scheinbar erstorben da. Doch dank der Vögel weiß ich es jetzt besser …

Deine Schwägerin  



Die Fünfte Jahreszeit beginnt: „Logotherapie für Anfänger“

15 11 2008

In meiner rheinischen Heimat beginnt am 11.11. um 11.11 Uhr das „Jecken-Jahr“. Ich nehme dieses Datum zum Anlaß für eine nicht ganz ernstgemeinte, doch durchaus bedenkenswerte Einführungslektion in die Logotherapie. weiterlesen »



Logotherapie zwischen Leere und Fülle

5 11 2008

Die Logotherapie betrachtet Sinn und Sinnlosigkeit als Positionen auf einem Befindlichkeitskontinuum. Es gibt Kräfte, die uns mehr in die eine oder mehr in die andere Richtung drängen. In der Logotherapie geht es darum, genau die Faktoren zu identifizieren und zu stärken, die zu einer Bewegung in Richtung „Sinn und Fülle“ beitragen. weiterlesen »



Persönlichkeitsentwicklung durch Logotherapie

29 10 2008

Unter dieser Überschrift finden Sie zum Monatsende einen neuen Gast-Beitrag von Gertrud Rességuier im Logo-Log. Auch darin geht es – um ein Buch. Und um die Frage, weshalb die ersten Schritte Richtung Sinn manchmal Schmerzen bereiten. weiterlesen »