Logotherapie im Bücherdschungel
11 10 2008Parallel zur Frankfurter Buchmesse widmen sich die Oktober-Beiträge im Logotherapie-Blog den gedruckten Buchstaben. Schließlich ist es zur Abwechslung manchmal ganz nett, die vom Bildschirm ermüdeten Augen über ein paar liebevoll gestaltete Buchseiten gleiten zu lassen – selbst für begeisterte Blogger.
So etwa über die bezaubernden Zeichnungen der Autorin in Boglarka Hadingers hilfreichem Büchlein „Mut zum Leben machen“. Der schmale Band eignet sich hervorragend als Präsent für werdende, junge und „ältere“ Eltern.
Unbedingt lesenswert ist auch Herrad Schenks Buch über „Glück und Schicksal“. Es räumt auf mit dem Machbarkeits-Mythos und führt zur Balance zwischen Gestalten und Geschehenlassen.
Es gibt belletristische Werke, die logotherapeutisches Gedankengut auf wundervolle Weise zum Ausdruck bringen. Zwei eigenwillige (Liebes-) Geschichten aus der Zeit des spanischen Bürgerkrieges seien stellvertretend für viele alte und neue Romane genannt: „Wie ein Stein im Geröll“ von Maria Barbal und „Entwurf einer Liebe auf den ersten Blick“ von Erich Hackl.
Last – but not least: ein richtig dicker Wälzer! Wolfram Kurz unternimmt in „Philosophie für helfende Berufe“ eine spannende Expedition zu vertrauten und weniger vertrauten logotherapeutischen Gefilden.
„Wo bleiben denn die Neuerscheinungen?“, höre ich den ein oder anderen Blog-Leser fragen.
Die sind sowieso in aller Munde – deshalb habe ich hier zu Bewährtem aus der Logotherapie-Abteilung in meinem Bücherschrank gegriffen. Denn: Wiederlesen macht Freude!